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Es ist Ende Januar und endlich fällt der erste Schnee, wobei auch die Temperaturen sofort in den Minusbereich rutschen, was unseren Katzen aber nicht sehr viel ausmacht, denn sie wollen trotzdem raus, wenn auch nicht ganz so lange wie sonst. Allerdings mögen sie nur dann an die frische Luft gehen, wenn das Wetter gut ist, d. h. kein Wind und kein Schnee von oben. Besonders Nosy ist dann sehr quängelig und flutscht schon mal durch den Haustürspalt, wenn man nicht aufpasst.
Chefkater Nosy sieht in seinem Revier nach dem Rechten

"Erstmal hinsetzen und abwarten, ob gleich die Haustür der Nachbarn aufgeht."

"Hallo Nachbarn, seit ihr da drin? Macht doch mal die Haustür auf!!!"

Der ehemalige Hofkater hat im Dorf, ein paar Häuser weiter, ein schönes Zuhause gefunden, kommt aber trotzdem nachts noch oft vorbei und hinterlässt seine Düfte. Das riecht Nosy natürlich sofort.

Sunny beim "Katzenzeitung" lesen. Oft werden die Hofkater-Spuren von Sunny übermarkiert.

Auch Felli riecht, dass hier ein Fremder sein Unwesen getrieben hat.

"Oh, ist der Fremde etwa noch hier in der Nähe?" Wenn ja, muss ich gleich ab durch den Schnee und mich in Sicherheit bringen."

Sunny ist da weniger ängstlich. Auch er schreitet, als ehemaliger Chefkater sein Revier ab. Schließlich verteidigt er auch immer noch Haus und Hof, wenn Nosy hinter geschlossener Haustür sitzt und nicht mitkämpfen darf.

"Na, geht die Haustür gleich auf, dass ich wieder rein in die Wärme kann?" Felli findet frische Luft zwar gut, aber nicht länger als 10 Minuten bei Minusgraden.

Sunny mag den Schnee nicht besonders, deshalb läuft er nach Möglichkeit nur dort lang, wo das kalte weiße Zeug nicht liegt. Herrchen war ja nett und hat viel Schnee geschoben und den Rest hat die Mittagsonne erledigt.
aktualisiert am 19.02.2012
Anfang Februar gab es noch mehr Schnee. Nosy freute sich trotzdem raus zu kommen, denn ihm macht der Schnee überhaupt nichts aus. Er ist eben ein echter Coonie, der bei jedem Wetter draußen sein kann. 

An der Scheune müssen erst mal Spuren für den Hofkater hinterlassen werden. Hoffentlich bringt Nosy nicht die Scheune zum Einsturz. 

Felli geht lieber dort lang, wo der Schnee geräumt wurde. Er ist nicht so für das kalte Zeug.

Überall ist draußen was los.

Aber die Neugierde treibt Felli dann doch durch den Schnee. Allerdings geht er gerne eng am Zaun lang, wo der Schnee nicht ganz so hoch ist.
Oder er stellt sich auf Steine, dann muss er auch nicht im hohen Schnee stehen.
Am Haus kann man auch gut lang gehen.

Nosy ist überall zu finden, denn auch er ist von Natur aus sehr sehr neugierig.

"Und was ist hinter dem Zauin?"

"Blöder Schnee!!!! Ich werde ihn gar nicht wieder los."

"Hallo, kann mich mal jemand rein lassen?"

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