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Nosy (Eu. Premior Attree-Manor`s Nosy Nose) ist ein Traum von einem Maine Coon Kater, Uwe`s ganzer Stolz und meiner natürlich auch.

Im Alter von 12 Wochen zog der kleine Nosy bei uns ein. Er stammt aus einer liebevoll geführten Maine Coon Zucht in der Nähe von Kiel. Wer mehr über seine Familie erfahren möchte, kann auf das folgende Bild klicken.

Mit 16 Monaten brachte Nosy schon 9 kg auf die Waage und war halb so lang wie Uwe mit seinen 1,76 Meter groß ist. Wer ihn trägt, hat die Arme wirklich bis über die Schultern hin voll.

Da Nosy für sein Leben gerne futtert, müssen wir mittlerweile aufpassen, dass er nicht übergewichtig wird. Mit langen Spaziergängen über den Hof und vielen Spielereien, wie z. B. einen "Da Bird" (Katzenangel mit echten Federn) fangen, Stöckchen apportieren, Trockenfutter fangen und suchen usw., versuchen wir den jungen Mann in Bewegung zu halten.
Hier wird gerade "Da Bird" gefangen.
Nosy in Apportier-Laune - Stöckchen holen macht so viel Spaß. An Nosy ist wirklich ein Hund verloren gegangen.
Auch die wilden Jagdspiele mit Nachbarskater Tommy halten Nosy in Form. Hier rennt Nosy gerade hinter ihm her.

Leider hat unser Opa Sunny nicht mehr so viel Lust zum spielen und tobt mit Nosy nur manchmal herum. Oft ist er von Nosy auch schnell genervt, so wie hier auf diesem Bild.

Nosy freut sich immer über unsere Spaziergänge (ohne Leine), weil es viel Interessantes auf dem Bauernhof zu entdecken gibt und weil er dann auch die Nachbarskatzen Gismo und Tommy trifft.
Vom Knick aus kann man gut beobachten, was auf dem Hof los ist.
Außerdem macht es viel Spaß mit Tommy durch den Knick zu streifen.

Leider darf Nosy nicht unbeaufsichtigt durchs Gelände streifen, weil wir Angst haben, dass er überfahren wird, bzw. jemand anders ihn genauso sehr leiden mag wie wir und ihn einfach mitnimmt. Aber da ich täglich, oft sogar mehrmals täglich, mit ihm spazieren gehe und Nosy sich auf unserer teilweise gesicherten Terrasse aufhalten kann, wenn wir Zuhause sind, ist er mit seiner eingeschränkten Freiheit zufrieden. Oft bekommt Nosy von Gismo Besuch und die beiden dösen dann zusammen an der Terrassenhecke. Das Katzennetz stört nicht weiter.

Nosy ist ein sehr schlauer Kater, der ein ganz liebes Wesen hat. Wenn man ihn ruft oder anspricht, kommt er meistens mit hoch erhobenen Schwanz und einem leisen Rurren an und streift einem laut schnurrend um die Beine. Nosy schmust sehr gerne mit uns, wenn er es will. Allerdings ist er keine Schoßkatze, die stundenlang auf einem herum liegt. Bei 9 kg reicht es uns auch schon aus, wenn Nosy in unserem Bett schläft. Meistens breitet er sich auf meiner Seite aus, weil ich seine Bezugsperson bin. Meine Bettdecke ist deshalb manchmal ganz schön schwer. Gegen unsere "Zwangsverknutschungen" hat Nosy nichts einzuwenden und nimmt sie gelassen hin. Er liebt die Gesellschaft von seinen "Dosenöffnern" (Herrchen und Frauchen) und anderen Katzen sehr. Egal was man macht, Nosy ist immer dabei und steckt sein neugieriges Näschen dazwischen. So ist er auch zu seinem Namen Nosy Nose (zu deutsch: neugieriges Näschen) gekommen. Knurren, fauchen und hauen kennt Nosy eigentlich nicht. Es gibt nur eine Ausnahme, wo er sich manchmal vergisst und zwar beim kämmen. Aber da wir ihn oft und vorsichtig kämmen, kommt es nur ganz selten zu ziependen Kletten und deshalb ist Nosy beim kämmen auch schon ganz verträglich geworden. Besonders süß finden wir es, wenn Nosy mit seiner zarten Stimme auf Coonie-Art anfängt mit uns zu reden. Gegenüber Fremden ist Nosy eher schüchtern und zurückhaltend. Meistens geht er Besuch erstmal aus dem Weg und guckt sich die Leute aus einem gewissen Sicherheitsabstand an. Nach kurzer Gewöhnungszeit nimmt er den Besuch dann aber als gegeben hin. Nur wer Nosy besonders sympathisch ist, darf ihm auch über den Rücken streicheln. Kopf streicheln wird nur Herrchen und Frauchen erlaubt.
Und so sind wir zu unserem ersten Coonie gekommen:
Vor ein paar Jahren war es Uwe`s größter Wunsch, irgendwann mal eine Norwegische Waldkatze zu besitzen. Aus diesem Grund fuhren wir zu einer Katzenausstellung nach Neumünster. Als wir uns diese Rasse genauer ansahen, war Uwe von der Größe dieser Katzen ein wenig enttäuscht. Er hatte sich die Norwegischen Waldkatzen größer vorgestellt. Ich sagte ihm, dass es lt. meinen Büchern eine Katzenrasse gibt, die so ähnlich aussieht, aber größer ist. Also hielten wir nach Maine Coon Katzen Ausschau.
Die erste Maine Coon Katze, die wir sahen, war ein großer silbergrauer Kater – Attree-Manor`s Taifun. Uwe und ich waren hin und weg, ein wunderschöner Maine Coon Kater! Wir kamen auch gleich mit Taifun`s "Dienerin" ins Gespräch und so ergab es sich, dass Elke Ambaum ihren Kater aus dem Käfig nahm und ihn Uwe auf die Arme legte. Ich war genauso überwältigt wie Uwe und vergaß deshalb sogar Fotos zu machen. Nun war auch ich Feuer und Flamme für die Coonies.
Im September 2007 besuchten wir Elke wieder auf einer Ausstellung in Gettorf. Uwe durfte den großen und kuscheligen Mercury (Nosy`s Vater) auf den Arm nehmen. Dieses Mal hatte ich nicht vergessen Bilder zu machen.
Elke und Uwe mit Mercury

Nach dieser Ausstellung dachten wir ernsthaft über die Anschaffung eines Coonie-Katers nach. Aber erstens waren uns zu dem Zeitpunkt drei Katzen zu viel, denn wir hatten ja noch Sunny und Kescha. Außerdem waren wir uns nicht sicher, ob Kescha mit ihren damals 16 Jahren nicht zu alt für ein kleines Kätzchen ist.
Im April 2008 ging unsere geliebte Kescha dann mit 18 Jahren wg. einem starken Herzleiden über die Regenbogenbrücke. Um mich von dem großen Kummer abzulenken, stöberte ich vermehrt im Internet und landete auch mal wieder auf der HP von Elke Ambaum. Ich sah, dass eine ihrer Katzen Babys hatte. Sofort rief ich sie an und fragte, ob ein Katzenbaby mit der Färbung: black tabby classic (Uwe hatte genaue Vorstellungen von seinem Traumkater) dabei wäre und ob wir es angucken dürfen, wenn es alt genug ist. Wir hatten Glück, und kurze Zeit später kam dann von Elke eine Mail mit u. a. diesem Bild.

Nach ein paar Tagen folgte dieses Bild per Mail – welcher Katzenliebhaber kann dazu schon nein sagen!

Am 03.04.2008 wurde Nosy geboren. Als er 3 Wochen alt war, besuchten wir ihn das 1. Mal. Wir schlossen dieses kleine niedliche Wesen sofort ins Herz und für uns war klar: Nosy wird Sunny`s neuer Kumpel! An dieser Stelle möchten wir Elke noch mal danken, dass sie uns diesen süßen kleinen (mittlerweile XXL) Coonie anvertraut hat und ihm eine so gute Kinderstube gegeben hat.

Sunny war überhaupt nicht davon begeistert, dass Katerchen Nosy am 27.06.2008 bei uns einzog. Er knurrte und fauchte ihn nur an und hielt sich die meiste Zeit vor lauter Wut draußen auf. Nosy ließ sich davon aber nicht beirren und fühlte sich schon nach ein paar Stunden bei uns Zuhause.

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